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Unter dem
Motto »Ehrenamt live erleben« fand am 18. September 2011 ein Infomarkt
zu diesem Thema im Ministerium der DG statt. 50 Aussteller waren
gekommen, um ihre Arbeit vorzustellen. Für die Besucher war es eine
seltene Gelegenheit, die bunte Vielfalt des Ehrenamtes zu erleben.
Überall in der
Region gibt es viel zu tun. Wer sich umschaut, wird feststellen, dass
es in allen möglichen gesellschaftlichen Bereichen Menschen gibt, die
sich, ohne eine finanzielle Gegenleistung zu erwarten, für andere
einsetzen.
Die
Deutschsprachige Gemeinschaft kann sich sehen lassen - auch und gerade
was das bürgerliche Engagement angeht. Rund 40% der Bürger engagiert
sich ehrenamtlich in Vereinen, Pfarreien, Krankenhäusern, Kindergärten,
Schulen und Hilfsdiensten. Dennoch: Das Potenzial ist längst nicht voll
ausgeschöpft. Ehrenamtler verdienen kein Geld, üben keine Macht aus,
stehen nicht im Mittelpunkt. Dennoch sei ihr Engagement wichtig und
richtig. »Wir müssen uns bewusst werden, dass das nicht alles
selbstverständlich ist«, betonte Ministerin Isabelle Weyckmans. Für sie
ist das Thema schon lange eine Herzensangelegenheit. Sie will sich der
Sache noch intensiver annehmen als bisher: »Ehrenamt muss gefördert
werden«, so Weyckmans. Es sei Aufgabe der Politik, Rahmenbedingungen zu
schaffen, die das Ehrenamt erleichtern. Dazu zählen etwa kostenlose
Zusatzversicherungen für Ehrenamtler, Weiterbildungen,
Infoveranstaltungen zu rechtlichen Fragen und kurze Verwaltungswege. Es
gibt auch Überlegungen, in ein paar Jahren einen Ehrenamtspass
einzuführen.
Text Quelle: Grenzecho
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